25. Apr 2021

15 silberne und sieben goldene Ehrenzeichen sowie zwei Petrus-Canisius-Orden hat die Diözese Innsbruck am Sonntag, 25. April verliehen. Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes im Dom zu St. Jakob in Innsbruck wurden die diesjährigen Auszeichnungen an Personen aus den Dekanaten Axams, Hall, Innsbruck, Matrei am Brenner, Schwaz und Wilten-Land übergeben. Drei weitere Termine in anderen Gebieten der Diözese folgen. 

Erneuerung der Kirche. „Erneuerung der Kirche gibt es nur in Verbindung mit Christus“, sagte Bischof Hermann Glettler in seiner Predigt beim Gottesdienst zur Verleihung der Ehrenzeichen. In Erinnerung an den 500. Geburtstag des Diözesanpatrons, den heiligen Petrus Canisius, verwies Bischof Glettler auf dessen Bemühen die Kirche zu reformieren. Auch die Geehrten hätten ihrer Talente großherzig in diesen Dienst gestellt. 

Diözesanbischof Hermann Glettler bei der Predigt

Höchste diözesane Auszeichnungen für Plankensteiner und Van Staa

Die neuen Träger des Petrus-Canisius-Ordens sind Dr. Thomas Plankensteiner und Herwig van Staa.

Plankensteiner, geboren 1955, hat Theologie, Germanistik und Geschichte studiert, war Religionslehrer am Akademischen Gymnasium Innsbruck und in vielen verschiedenen bildungspolitischen Funktionen tätig – unter anderem als Landesschulinspektor. Er war ein wichtiger Partner der Diözese im schulischen Bereich. Wesentliches Anliegen war ihm die Erneuerung der Kirche, das zeigte sich unter anderem in der Initiative des Kirchenvolksbegehrens. Auch die Pflege der Kirchenmusik lag ihm am Herzen. Plankensteiner war er Mitbegründer des Kammerchores „Collegium vocale Innsbruck“. Bischof Glettler in der Laudatio: „Ihre Stimme für die religiöse Dimension von Bildung, für die Bedeutung der katholischen Privatschulen, für die Wichtigkeit, Bildung auf dem Hintergrund eines christlichen Menschenbildes zu gestalten, war durch Ihr Engagement immer von Bedeutung und wurde ernstgenommen.“

DDr. Herwig van Staa, geboren 1942, studierte Rechtswissenschaften, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Volkskunde und Soziologie. Prägend für sein kirchliches Leben war das Couleurstudentum. Das Festhalten an klaren weltanschaulichen Werthaltungen wurde in seinem beruflichen Werdegang zu einem Markenzeichen – im Rahmen seiner wissenschaftlichen Laufbahn an der Universität Innsbruck ebenso wie als Politiker. Ob als Bürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck, Landeshauptmann, Landtagspräsident oder in verschiedenen Funktionen auf Europa-Ebene war ihm die christliche Botschaft Antrieb und Auftrag. Für sein vielfältiges Wirken von verschiedenen Glaubensgemeinschaften geehrt, war ihm unter anderem auch die lebendige Erhaltung von kirchlicher Kunst ein großes Anliegen. „Ich sage ein aufrichtiges Vergelt´s Gott für das engagierte Katholik-Sein, die ganz außergewöhnliche Verbundenheit mit der Kirche Tirols, die direkte Klarheit und Verbindlichkeit“, so Bischof Hermann Glettler. 

Bischof Hermann Glettler mit Herwig van Staa und Gattin Luise sowie Thomas Plankensteiner mit Gattin Isa

Im Anschluss wurde eine „Agape to go“ gereicht, als Zeichen, dass im Glauben auch trotz der vorgegebenen Abstände eine Verbindung bleibt. Ein Zusammenkommen nach den Ehrungen ist aufgrund der derzeitigen Situation nicht möglich.

Ehrenzeichenverleihungen erstmals in vier Regionen der Diözese

Insgesamt werden im Petrus-Canisius-Jahr 2021 41 Ehrenzeichen verliehen. Seit 2007 ehrt die Diözese Innsbruck damit engagierte Persönlichkeiten im ehrenamtlichen und beruflichen Dienst sowie aus der Gesellschaft für ihre Verdienste für die katholische Kirche. Im Gegensatz zu anderen Jahren finden die Verleihungen nicht im Rahmen eines einzelnen großen Festaktes statt, sondern teilen sich auf vier Termine auf. Die Ehrung findet heuer unter Corona bedingten Vorgaben jeweils innerhalb des Rahmens eines feierlichen Dankgottesdienstes statt. Im Vorjahr war die Ehrung ausgefallen.

Ehrenzeichen in Silber: Ingrid Heis

Ehrenzeichen in Silber: Ingrid Öfner

Ehrenzeichen in Silber: Theresia Scharmer

Ehrenzeichen in Gold: Norbert Hummel (posthum)

Ehrenzeichen als Anerkennung im Dienst für Glauben und Kirche

Die Ehrenzeichen der Diözese Innsbruck in Silber und Gold sind eine öffentliche Anerkennung für verdiente Laien im Dienst für Glauben und Kirche sowie für besonderes Engagement. Mit dem Petrus-Canisius-Orden zeichnet die Diözese Persönlichkeiten verschiedener Bereiche aus, die sich in Ausübung ihrer Tätigkeit besonders um die Kirche verdient gemacht haben. Die Anträge werden von einem eigenen Kuratorium unter Leitung des Generalvikars geprüft.

Die EhrenzeichenträgerInnen (für Norbert Hummel nahm seine Cousine die Ehrung posthum entgegen) aus Hötting mit Pfarrer Marek Ciesielski und Pfarrgemeinderatsobfrau Herlinde Keuschnigg vor dem Innsbrucker Dom.

 

EmpfängerInnen der diözesanen Ehrungen

Petrus-Canisius-Orden in Gold: (in alphabetischer Reihenfolge)

HR Dr. Thomas Plankensteiner – Dompfarre St. Jakob, Innsbruck

Landesschulinspektor für Tirol sowie Schulqualitätsmanager im Fachstab des Pädagogischen Dienstes in Pension

 

DDr. Herwig van Staa – Dompfarre St. Jakob, Innsbruck

Bürgermeister der Stadt Innsbruck a.D., Landeshauptmann von Tirol a.D., Präsident des Tiroler Landtages a.D., Vorsitzender der Landesgedächtnisstiftung Tirol

 

Ehrenzeichen in Silber: (in alphabetischer Reihenfolge)

Amtsdir. i. R. Helmut Bachmann – Pfarre Allerheiligen, Innsbruck

Maria Dejean de la Bâtie – Pfarre Dreiheiligen, Innsbruck

Mag. Anton Gasser – Pfarre Allerheiligen, Innsbruck

Ingrid Heis – Pfarre Hötting, Innsbruck

Christine Kaltenböck – Pfarre Neu-Rum, Rum

Dipl.-Ing. Georg Lanza – Pfarre Hall-St. Nikolaus

Karl Mühlbacher – Pfarre Volders

Elisabeth Norz – Pfarre Kematen

Ingrid Öfner – Pfarre Hötting, Innsbruck

Erwin Posch – Pfarre Volders

Hans Reinstadler – Pfarre Volders

Dipl.-Ing. Johann Sailer – Pfarre Oberperfuss

Theresia Scharmer – Pfarre Hötting, Innsbruck

Hermann Schmid – Pfarre Vill

Dipl.-Ing. Max Schumacher – Pfarre Hall-St. Nikolaus

 

Ehrenzeichen in Gold: (in alphabetischer Reihenfolge)

Mag. Gotlind Hammerer – Pfarre Allerheiligen, Innsbruck

Norbert Hummel – Pfarre Hötting, Innsbruck – posthum vergeben

Brigitte Juen – Pfarre Allerheiligen, Innsbruck – posthum vergeben

Dipl.-Vw. Dr. Eugen Linser – Pfarre Allerheiligen, Innsbruck

Ernst Seidner – Pfarre St. Peter-Ellbögen

Ida Schlapp – Pfarre Trins

Dr. Rosemarie Unterholzner – Pfarre Hall-St. Nikolaus

Pfarre Hötting

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Telefon: +43 512 281711
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Voll Erwartung

Advent feiern heißt warten können; Warten ist eine Kunst die unsere ungeduldige Zeit vergessen hat. (...) Auf die größten, tiefsten, zartesten Dinge in der Welt müssen wir warten, da geht´s nicht im Sturm, sondern nach den göttlichen Gesetzen des Keinens und Wachsens und Werdens.

Dietrich Bonhoeffer


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