11. Mai 2020

Brief zur Verschiebung der Firmung an die Jugendlichen der Firmvorbereitungsgruppe (zum Download)

Brief zur Verschiebung der Firmung an die Eltern und Erziehungsberechtigten der Jugendlichen der Firmvorbereitungsgruppe (zum Download)

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Verschiebung der Firmung –
Änderung der Route wegen „Steinschlags"

„Suche deinen Weg" ...
... nach diesem Motto und mit dem Bild von Wanderern in den Tiroler Bergen hat sich eine Gruppe von 13 Jugendlichen aus dem Seelsorgeraum letzten Herbst auf den Weg der Firmvorbereitung gemacht. Es war und ist ein Weg der Suche nach einer Bedeutung des Glaubens, einer Bedeutung von Gott, Jesus und dem Heiligen Geist im eigenen Leben. Fixpunkte bildeten dabei die regelmäßigen Gruppenstunden in den Pfarrheimen Hötting, Hungerburg und St. Nikolaus und das gemeinsame Feiern von Heiligen Messen.

Änderung der Route wegen „Steinschlags"
Ein (mögliches) Etappen-Ziel unserer Reise des Glaubens wäre der Empfang des Sakramentes der Firmung in einem Gottesdienst am Pfingstmontag, 01. Juni 2020 in der Pfarrkirche Hötting gewesen. Aufgrund der letztmonatigen und aktuellen Ereignisse in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie haben das Firmteam und der Firmspender Abt Raimund jedoch Ende April beschlossen, das Fest der Firmung zu verschieben. Auf welchen Tag die Firmung verschoben wird, kann aus heutiger Sicht noch nicht gesagt werden. Das Firmteam wägt momentan verschiedene alternative Termine ab, muss dabei aber auch Vorgaben der Österreichischen Bischofskonferenz und der Diözese Innsbruck berücksichtigen.

Dankbarer Rückblick auf den bisher zurückgelegten Weg
Die ersten zwei Gruppentreffen fanden vor Weihnachten statt und dienten dem persönlichen Kennenlernen und einer Einführung in die Bedeutung der Sakramente und speziell der Firmung.
Im Januar beschäftigte sich die Gruppe mit der Struktur unseres Seelsorgeraumes sowie mit dem „Dreiklang" und den Pfarrhomepages. Zudem dachten wir über die Person Jesu nach und riefen uns in Erinnerung, wie eine Heilige Messe aufgebaut ist. Das gemeinsame Pizzabacken und Spiele-Spielen im Höttinger Pfarrheim bereite viel Freude und brachte „schmackhafte" Ergebnisse hervor. Ein Highlight in diesem Monat war der Vorstellungsgottesdienst in der Pfarrkirche Hungerburg, bei dem auch Familien und Firmpaten anwesend waren. Einen Höhepunkt der Messe bildete die Salbung mit Katechumenenöl als Zeichen der Stärkung und des Schutzes für die Jugendlichen auf ihrem Weg der Firmvorbereitung.
In der Gruppenstunde im Februar diskutierten die Jugendlichen über persönliche Vorstellungen, ihre Wünsche und Kritik an ihrer (Traum-)Pfarre und der Kirche im Allgemeinen. Anfang März hatte die Gruppe die Möglichkeit eines Austausches mit Engagierten aus den Pfarrgemeinden. Den sechs, die der Einladung gefolgt sind herzlichen Dank! Die Jugendlichen hatten so die Gelegenheit, ganz persönliche Geschichten und Zugänge zum Glauben zu erfragen und konnten sich dabei auch vielleicht die eine oder andere Idee oder Anregung für ihren eigenen Glaubensweg mitnehmen.
Corona-bedingt entfallen musste die für Mitte März geplante Firmrallye mit Firmspender Abt Raimund ebenso der Besuch in den Seniorenheimen Hötting und St. Nikolaus. Verschoben wurde auch unsere Wallfahrt zum Höttinger Bild, die mit Beteiligung der Firmpaten und Eltern erfolgen sollte. Auch die Beteiligung an der Jugend- und Firmlingswallfahrt der Katholischen Jugend nach St. Georgenberg blieb uns verwehrt.
Das Thema „Vergebung und Versöhnung" wurde in alternativer Form behandelt: In der letzten Märzwoche begingen die Jugendlichen über die Pfarr-Homepage eine „digitale Versöhnungswoche", zu der auch andere Interessierte eingeladen waren.

Krise oder Chance?
Die für Mitte Mai bis Mitte Juni geplanten Gruppentreffen werden mit geänderten Inhalten und unter strenger Einhaltung der jeweils aktuell geltenden Sicherheitsmaßnahmen stattfinden. Weitere Treffen ab Herbst 2020 sind in Planung und werden zeitgerecht kommuniziert.
Der „Steinschlag" macht den von uns ursprünglich geplanten Weg unpassierbar. Doch wir suchen und finden Alternativen. Dabei können wir versuchen, den „Steinschlag" und unsere Routenänderung nicht als Krise und Katastrophe, sondern als Chance wahrzunehmen. Welche Chancen könnten sich uns dank dieser Situation bieten?

Pfarre St. Nikolaus

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