8. Feb 2021

Kirche und Corona: Häufig gestellte Fragen
Stand: 8. Feber 2021

Zur Eindämmung des Corona-Virus. Seit Sonntag, den 7. Februar 2021 (inkl. Vorabend), dürfen wieder öffentlich zugängliche Gottesdienste gefeiert werden. Aktuelle Meldungen findet ihr über unsere Homepage und weitere wichtige Informationen über die diözesane Homepage http://www.dibk.at

Auch in allen kirchlichen Bereichen gelten weiterhin jene Grundregeln, die uns im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bereits seit einigen Monaten begleiten:

  • Einhalten eines Sicherheitsabstandes von mindestens 2 Meter zu anderen Personen.
  • Verzicht auf Händeschütteln, Umarmungen usw.
  • In Innenräumen ist eine FFP2-Maske (ab 14 Jahren) zu tragen. Sobald es zu größeren Menschenansammlungen kommt bzw. es zu eng wird, ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ebenfalls sehr zu empfehlen. Gesichtsvisiere etc. sind nicht mehr erlaubt, die Maske muss „eng anliegend" sein. (Ausnahmen aus gesundheitlichen Gründen sind möglich.)
  • Regelmäßiges Waschen bzw. Desinfizieren der Hände.
  • Niesen oder Husten in ein Taschentuch oder in die Armbeuge.

Für einige besondere Bereiche unseres kirchlichen Lebens finden Sie untenstehend noch weitere Hinweise und Regelungen. Diese werden auf Basis der aktuellen Entwicklung laufend angepasst.

Eine grundsätzlich wichtige Unterscheidung besteht zwischen Gottesdiensten und Veranstaltungen:

Gottesdienste sind durch die Rahmenordnung der Bischofskonferenz (www.bischofskonferenz.at) geregelt, deren Bestimmungen durch diözesane Regelungen ergänzt werden.
Veranstaltungen sind durch staatliche Bestimmungen geregelt (Covid-19-Notmaßnahmenverordnung), die durch Bestimmungen der Länder oder Bezirkshauptmannschaften ergänzt werden können.

1. Welche Regelungen gelten für Veranstaltungen, Versammlungen und Treffen außerhalb der Gottesdienste?

  • Alle Veranstaltungen bleiben aufgrund der staatlichen Regelungen bis voraussichtlich Ende Februar 2021 untersagt.
  • Das betrifft auch Gruppentreffen im Zusammenhang mit der Sakramentenvorbereitung, Seniorentreffen, Familienkreise, Weggemeinschaften, Schulungen, Jungschar- und Jugendgruppen, Ministrantenproben, etc.

2. Sind Sitzungen von Pfarrgemeinderäten und Pfarrkirchenräten sowie Treffen von Teams noch erlaubt?

  • Nur absolut notwendige Sitzungen von Pfarrgemeinderäten, Pfarrkirchenräten, Seelsorgeraumräten, Dekanatsräten und Dekanatskonferenzen, die nicht digital abgehalten oder verschoben werden können, dürfen stattfinden. Alle Hygienemaßnahmen (2 m Abstand, FFP2-Maske, Desinfektion) sind dabei strengstens einzuhalten. Dasselbe gilt für unaufschiebbare Termine von pfarrlichen Teams, etwa um die Gottesdienste vorzubereiten oder das Gemeindeleben zu organisieren. Unter den genannten Voraussetzungen sind diese Treffen auch nach 20 Uhr erlaubt.

3. Welche Bestimmungen gelten für Begräbnisse?

  • Für Rosenkranzgebet, Totenwache, Begräbnismesse oder Wort-Gottes-Feier in der Kirche gelten die Regelungen der Rahmenordnung der Bischofskonferenz. Es besteht also keine fixe Beschränkung der Teilnehmerzahl.
  • Am Friedhof und in Aufbahrungshallen müssen die staatlichen Vorgaben eingehalten werden. Diese sehen eine Höchstzahl von 50 Personen vor.
  • In allen Fällen gilt der Mindestabstand von 2 Metern und die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

4. Welche Regelungen gelten für die Erstkommunion und die Erstkommunionvorbereitung?

  • Gemeinsame Feiern der Erstkommunion und der Firmung müssen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Auch Gruppentreffen in der Erstkommunionvorbereitung sind bis voraussichtlich Ende Februar in Präsenz nicht möglich.
  • Ideen und Anregungen für eine "corona-taugliche" Sakramentenvorbereitung sind auf www.dibk.at/erstkommunion und www.dibk.at/firmung zu finden.

5. Welche Regelungen gelten für die Firmung und die Firmvorbereitung?

  • Firmfeiern müssen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.
  • Auch Gruppentreffen im Rahmen der Firmvorbereitung sind derzeit in Präsenz nicht möglich.

6. Wird derzeit noch die Krankenkommunion nach Hause gebracht?

  • Bei der Krankenkommunion (und beim Viaticum) außerhalb von Krankenhäusern und Pflegeheimen muss im Vorfeld der Besuch mit den Angehörigen gut besprochen und vorbereitet werden.
  • Alle Hygienemaßnahmen (Abstand, Handdesinfektion, FFP2-Maske) sind einzuhalten.

7. Welche Regelungen gelten für Taufen?

Taufen können derzeit nur im kleinsten Kreis stattfinden. Als Richtwert gilt in der Diözese Innsbruck eine Anzahl von ca. 15 Personen. Gruppentreffen im Rahmen der Taufvorbereitung sind bis voraussichtlich Ende Februar in Präsenz nicht möglich.

8. Welche Regelungen gelten für Trauungen?

Trauungen müssen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

9. Ist beichten möglich?

Die Beichte kann derzeit nur außerhalb des Beichtstuhles stattfinden, bevorzugt in einem ausreichend großen und gut durchlüfteten Raum, in dem ein Abstand von 2 Metern gewahrt bleiben kann. Es ist eine FFP2-Maske zu tragen.

10. Welche Regelungen gelten für die Kinder- und Jugendpastoral?

  • Gruppentreffen dürfen als Präsenzveranstaltungen bis Ende Februar leider nicht stattfinden (siehe Punkt 2). Das betrifft also Jungschar- und Jugendgruppen, Mini-Proben, Jugendtreffs etc. Der MinistrantInnen-Dienst bei allen Gottesdiensten ist möglich (siehe Punkt 1).
  • Nähere Informationen, Ideen und Anregungen gibt es auf http://innsbruck.jungschar.at und http://jugend.dibk.at.

11. Wie erreiche ich die Corona-Sorgen-Hotline und die Telefonseelsorge?

Das Land Tirol hat in Kooperation mit der Diözese Innsbruck eine Corona-Sorgen-Hotline eingerichtet. Unter der Nummer 0800-400 120 stehen täglich von 8 bis 20 Uhr geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Sorgen und Nöte der Bevölkerung zur Verfügung.
Das Gesprächsangebot ist eine Ergänzung zur Telefonseelsorge, die rund um die Uhr unter der Nummer 142 und auf www.onlineberatung-telefonseelsorge.at erreichbar ist.

Parteienverkehr in Pfarrbüros und im Diözesanhaus

  • Parteienverkehr in Pfarrbüros ist unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen (FFP2-Maske, Abstand, jeweils nur eine Person, ggf. Wechsel in einen größeren Raum) und am besten nach telefonischer Voranmeldung möglich ist.
  • Im Diözesanhaus ist Parteienverkehr weiterhin nicht möglich, sondern nur in unbedingt notwendigen Fällen und nach vorheriger Terminvereinbarung.

 

 

Pfarre St. Nikolaus

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